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Training Aristau/Freiamt - 26.06.2011

Nachdem am letztjährigen Trainingsritt Petrus alle Schleusen am Himmel öffnete, meinte er es diesmal fast zu gut. Bei strahlendstem Sonnenschein nahmen die Teilnehmer den Weg unter die Hufe.

Ja, nur gerade zwei Mitglieder vom DNW fanden den Weg ins aargauische Freiamt. Der von Jenny organisierte Startplatz war wunderschön gelegen, und noch mancher Transporter hätte hier anfahren können. Schade, das letzte Mal war der Regen für mehrere angemeldete Teilnehmer ein Grund zum Absagen, diesmal war einfach wenig Interesse vorhanden.

Dritte im Bunde war eine Freizeitreiterin, die einfach mal „Distanzrittluft“ schnuppern wollte. (Und es hat ihr sehr gut gefallen!)

Mein Job war, Groompunkte zu „bemannen“ und unterwegs Fotos zu schiessen. Das Tempo war anfänglich sehr ruhig, eines der Pferde ist erst fünfjährig und die Böden teilweise bereits wieder recht hart.

Die Strecke führte von Aristau via Merenschwand und Mühlau nach Maschwanden, hier gab’s dann die erste Pause. Das nächste Teilstück führte zwei Kilometer auf dem Reussvorland Richtung Obfelden. Die frisch gemähte Wiese weckte dann plötzlich den Renninstinkt in den Pferden! Aber die dort anwesenden Badegäste sind es gewohnt, dass hier doch hin und wieder mal ein Pferd etwas schnell wird. Der Grasstreifen ist auch breit genug für alle.

Wenn dann der erste Übermut wieder gezügelt werden kann, erreicht man die Schwemme. Zur Abkühlung darf hier ein kurzes Bad nicht fehlen. Auch unsere drei haben dies sehr genossen, wenn auch die zwei jungen Pferde zuerst etwas zögerten. Aber nach einigen Minuten spritzen alle drei in der Reuss, sehr zur Belustigung der Spaziergänger.

Von Obfelden bis Ottenbach führte die Strecke via dem Reitweg auf der Reuss-Westseite weiter. Nach der nächsten Brücke war dann bereits der zweite Groompunkt mit Wasser für Pferd und Reiter. Von hier war das Ziel bereits zu sehen, obwohl nochmals 5 km zurückzulegen waren.

Nach fast genau drei Stunden trafen die drei Damen wieder auf dem Hof ein. Das Tempo war dem Wetter und dem Trainingszustand der Pferde angepasst, die Groompunkte waren schon fast ausgedehnte Bügeltrunks und auch das Bad im Fluss fehlt wohl in einem Wettkampf. Dennoch wurden die gut 25 km im vorgeschriebenen Mindesttempo eines EVG1 geritten.

Es hat allen Spass gemacht und den Pferden Abwechslung geboten.

Text und Fotos: Sibylle Commons

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